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Fachhochschule Düsseldorf
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Fachbereich Design
 
 
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Performatives Prototyping

Der aktuelle Stand der Entwicklung der Rapid Prototyping- bzw. Manufacturing-Verfahren hat dem gegenständlichen Objekt einen neuen Status verliehen. Die Grenzen des Machbaren sind erweitert worden und erfordern einen kreativen Umgang mit diesen Technologien.

An der Schnittstelle von Performance, Body Art und Objekt hat Christina Karababa eine Methode der Objektfindung entwickelt, die sie "Performatives Prototyping“ nennt. "Performatives Prototyping" ist eine Designhaltung, eine moderne Konzeption des technologischen Gegenstandes und eine Gestaltungsmethode des Rapid Prototyping Prozesses.

Genauer gesagt handelt es sich um eine Methode des Formfindungsprozesses und der Formgenerierung, die generative Fertigungsverfahren mit performativen Praktiken der Kunst verbindet. Ausgehend von einer unmittelbar körperlichen Handlung und Präsenz werden CAD-Daten generiert, die durch Herstellungsmethoden des Rapid Prototyping materialisiert werden.
Performance, eingesetzt als Medium des Entwerfens für den Rapid Prototyping Prozess, prägt auch die Identität des technologischen Gegenstandes, da diesem die zu seiner Gestalt führende Ausgangserfahrung innewohnt.

Die hier beschriebene Idee und Methode des "Performativen Prototyping“ steht auch im Mittelpunkt ihre Arbeit mit den Studierenden. Diese entwickeln einen forschenden Umgang mit digitalen Formgebungsverfahren, beschäftigen sich mit Themen anderer Fachbereiche und begehen neue Wege der Formgenerierung Sie werden herausgefordert zur fachlichen Grenzüberschreitung.



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Dipl.-Des. Christina Karababa



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FH Düsseldorf
04.12.2014 - 11:55

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