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Fachbereich Design
 
 
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Die Informanten

Als Beobachter können wir uns entscheiden, ob uns die Dinge, die uns umgeben, vertraut erscheinen oder eher nicht. "Design", so jedenfalls unsere Vermutung, bewegt sich genau dazwischen. Einerseits haben die Leute dieses Wort schon zuhauf gehört. Das kolossale Klischee: Design ist oberflächlich, besteht aus lauter Verzierungen oder ist so etwas wie ein schicker Wagen oder ein sündhaft teurer Fummel aus edlem Stoff. Andererseits ist Design weit mehr als das: "Vertraut" und "unvertraut" zugleich.

Mit den Klischees wollen wir ein wenig aufräumen. Und richtig: Fast alles um uns herum ist irgendwie Design. Aber weit über modisches Blablabla und oberflächliche Pose hinaus, gibt es in diesem Terrain auch allerhand bemerkenswertes Zeug zu entdecken. Deshalb haben wir uns gedacht, warum nicht einmal aus dieser Welt berichten, und zwar aus der Perspektive von unabhängigen Persönlichkeiten?

Das sind wir: "Die Informanten" – Paul Wenert und Marcus Klug. Als solche agieren wir vornehmlich von der "Hinterbühne" aus. Unser Wunsch: Im besten Falle ein Licht auf übergeordnete Gestaltungszusammenhänge zu werfen.

Aber worüber erzählen? Wir haben uns für Design entschieden. Darin kennen wir uns aus. Ambitionierte Persönlichkeiten. Einige davon wollen wir euch vorstellen: Grafiker, die sich mit Musik auseinandersetzen, Autorendesigner, die sich auch einmal eine Auszeit gönnen oder Lehrer, die ihr eigentliches Metier gewechselt haben, um fortan strategische Markenkommunikation an der Schnittstelle zur Gestaltung zu betreiben.

Unser Anliegen: Den Blick erweitern und neue Persönlichkeiten vorstellen, die mit oft nicht greifbaren Dingen ihr Brot verdienen und mehr. Zwischen "vertraut" und "unvertraut", also irgendwo dazwischen.

Dabei betreiben wir keine hochprofessionalisierte Berichterstattung im schallisolierten Raum. Je nach Thema wird die Form daran angepasst: "Content first"! Mal zwischen Interview, Collage und Feature angesiedelt, ein anderes Mal durchsetzt mit Geräuschen und anderen alternativen Unterbrechungen. In jedem Fall mit einem Schuß Dilletantismus und Neugierde angereichert.

Eure Meinung ist uns stets willkommen. Wer uns also schreiben will, kann dieses via email sofort tun.

Herzlich, Eure Informanten!

Kontakt

Paul Wenert
mail@3port.de

Marcus Klug
klugma@gmx.de


Feeds

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Die Interviews 2009

Interview mit Bruno Schmidt

Interview mit Bruno Schmidt [MOV, 7:30, 16,4 MB]

Eine Biographie verläuft nicht immer so geradlinig wie es beim ersten Blick erscheinen mag. Das gilt auch für die von Bruno Schmidt. Nicht immer arbeitete er in den Bereichen "Werbung" und "strategische Kommunikation". Ende der 1960iger Jahre auch einmal als Lehrer. 1992 dann der Wechsel zu "MetaDesign" nach Berlin, und zwar als Projektleiter. Das Thema "Marke" verfolgte ihn auch weiter, als er für "MetaDesign" als einer von zwei geschäftsführenden Partnern nach Zürich ging. Wir sprachen mit ihm über erfolgreiche Markenführung und durften dabei erfahren, dass auch in dieser Welt ­ ähnlich wie auch bei einer Biographie ­ mit unvorhersehbaren Entwicklungen gerechnet werden darf.

Weiterführende Links

metadesign.ch/html/de/1051.html >>
ci-portal.de >>
designobserver.com >>
underconsideration.com/speakup >>
design-management.de >>
markenblog.de >>
designineurope.eu >>
vordenker.de/dherbst/cidentity.htm >>


Jung von Matt

Interview mit Jo Marie Farwick und Till Monshausen
[MOV, 5:42, 13,3 MB]


Mieze, die Sängerin von der Berliner Band "Mia", hat es auf den Punkt gebracht: "Ich dachte, Werbung ließe mich völlig kalt." Und prompt musste sie feststellen, dass das Gegenteil der Fall ist. Wir werden irgendwie alle von der Werbung beeinflusst. Aber längst nicht alle Gestalter können sich auch vorstellen, in diesem Metier Fuss zu fassen. Das Vorurteil: "Geleckte Bilder", "Immerblauer Himmel", übermäßiger Verschleiß und "Allwetterhedonismus". Zwei Experten, die es besser wissen müssen, sind Till Monshausen (Art Director) und Jo Marie Farwick (Texterin) von "Jung von Matt" in Hamburg. Kann Werbung nicht auch manchmal glücklich machen?

Weiterführende Links

jomarie.de >>
tillmonshausen.com >>

Die Interviews 2008

Sascha Lobo

Interview Sascha Lobo [MOV, 5:42 Min., 10 MB]

Sascha Lobo hat zusammen mit Holm Friebe das Buch "Wir nennen es Arbeit" veröffentlicht (2006), in dem es um den Traum von der selbstbestimmten Arbeit geht. Das ist besonders auch für Gestalter spannend, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen. Wir haben Sascha Lobo interviewt und für euch herausgefunden, wie ihr auch mit Puppen nähen im Netz eure eigene Nische finden könnt.

Weiterführende Links

wirnennenesarbeit.de >>
riesenmaschine.de >>
zentrale-intelligenz-agentur.de >>

Christian Schäfer/Sonderformat

Interview Christian Schäfer [MOV, 3:59, 17,7 MB]

Musik wirkt unmittelbar. Manchmal ist das auch so bei Design. Im besten Falle kommen beide zusammen und spucken einen Schäfer aus. Christian Schäfer hat bereits hunderte von Flyern und Plattencover gestaltet (u.a. für Kompakt) und legt zudem noch elektronische Musik in entsprechenden Clubs auf. Derzeitig arbeitet er für die "C/O POP" in Köln. Für unser Format hat er uns freundlicherweise seine Flyersammlung zur Verfügung gestellt. Wir haben uns deshalb entschlossen, das Interview als Collage anzulegen.

Weiterführende Links

graphicandsound.com >>
lostlostlost.net >>
c-o-pop.de/home.4.de.html >>
totalconfusion.de/totalconfusion2.html >>

Juli Gudehus

Interview Juli Gudehus [MOV, 9:10 Min., 14,3 MB]

Juli Gudehus ist eine Gestalterin aus Berlin, die am FB 2 in Düsseldorf "Visuelle Kommunikation" studiert hat. Es gibt zwei Dinge, mit denen sie im Designterrain bekannt geworden ist. Eines davon ist die Idee, die biblische Schöpfungsgeschichte in Form von Piktogrammen darzustellen.

Weiterführende Links

juligudehus.net >>
de.wikipedia.org/wiki/Juli_Gudehus >>

FH Düsseldorf
30.07.2009 - 09:55

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